Chronik

Angefangen hat eigentlich alles mit meinem 50ten Geburtstag, als ich von meiner Frau einen gemeinsamen Segeltörn in Kroatien geschenkt bekam.
Nur hatte ich ehrlich gesagt zu dieser Zeit wenig Erfahrung auf diesem Gebiet, außer vielleicht ein paar Segel und Surf-/Erlebnisse auf dem Ijsselmeer.
Also musste zunächst einmal eine Ausbildung her. Was lag da näher als das kroatische Küstenpatent, welches einem in kürzester Zeit erlaubt, in kroatischen Gewässer zu skippern. Mit dieser Befähigung sind wir dann losgesegelt und glücklicherweise nach
einem tollen Urlaub wieder heil zurückgekehrt.
Aber eines war auch klar, um vernünftig segeln zu können muss eine bessere Ausbildung her und so hab ich dann 2008/2009 mein Scheine bis zum SKS gemacht.
Seit dieser Zeit machen wir nun regelmäßige Törns im Mittelmeer und zuletzt auch auf der
Ostsee.

Knoten-an-Bord
  •  Auf diesen Törns ist in mir dann, nach zahlreichen Verstrickungen, die Idee gereift, man könnte sich doch ein Boot selber bauen oder wenigsten selbst restaurieren. Dieses Boot sollte trailerbar, tourentauglich und höchstens 8-9 Meter lang sein. Zudem sollte es ein form-schöner Klassiker sein.
    Das mit dem Selberbauen hatte sich aber nach einigen Recherchen im Internet schnell wieder verworfen,  sodass ein Restaurierungsobjekt her musste.
  • Das Erste was ich mir gekauft habe waren die 2 Bände  99-Klassiker von Palstek und das Buch  Holzboote/Renovieren und Instandhalten von Thomas Larsson.
    ’99-Klassiker’  gibt eine gute Übersicht über die bekanntesten Segelyachten der letzten 50 Jahre mit allen nötigen Informationen. Das Buch von Thomas Larsson ist einfach nur genial! Alle wichtigen Informationen zur Restauration und deren konstruktiven Details sind hier toll beschrieben. Selbst heute ist diese Buch noch Bestandteil meiner Toilettenbibliothek und erfüllt so manche Sitzung mit Wissen.
  • Mit diesen Informationen und zahlreichen Recherchen im Internet kam ich zu dem  Ergebnis, dass es entweder ein Internationales Folkeboot oder ein Nordisches Folkeboot werden sollte.
    Das International Folkeboot ist ein abgewandelter Nachbau des klassischen Folkeboots in Kunststoffbauweise mit Schachtmotor, wohingegen das Nordische Folkeboot bis in die 70er Jahre überwiegend in Klinkerbauweise aus Holz hergestellt wurde.
  • Nach dem Lesen von Thomas Larsson’s Buch, war für mich die Entscheidung klar.
    Ein altes Nordisches Folkeboot in Klinkerbauweise musste her.

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